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unktionierende Demokratie integriert und verändert zugleich. Dafür gibt es viele Beispiele.

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Toleranz als Stärke und die Selbstaufgabe durch Toleranz

Toleranz ist eine Stärke und keine Schwäche. Das muss man den Starken immer wieder sagen, den wirklich Starken, den vermeintlich Starken und vor allem den gerne Großen. Mit Letzteren ist nicht leicht umzugehen, da sie ständig ihre überlegene Stärke demonstrieren müssen.

Toleranz, die nicht erzwungen werden kann, ist zwar weich, aber nicht schwach. Sie muss urteilsfähig bleiben, wofür es keine strenge und für alle Fälle allgemeine Theorie gibt. Die Urteilskraft wächst mit der eigenen Übung und kennt keine Experten. Den Toleranz-Experten gibt es nicht, aber für das eigene Urteilen wie für die Toleranz gibt es Voraussetzungen, die der Aufmerksamkeit und der Pflege bedürfen. Das gehört heute mehr denn je zur Toleranz als Stärke in einem Umfeld, das zu schnellem (Ver-)Urteilen neigt.

Was ohnehin stattfindet.

Moderne Gesellschaft und Indifferenz

Prozesse in der Gesellschaft, die ohnehin stattfinden – wie heißen sie? Fortschritt und Modernisierung? Konkreter: Technisierung, Digitalisierung und Globalisierung?

Auf sie müssen sich die Menschen einstellen, sie sind nicht Ergebnisse intentionalen Handelns, es handelt sich um größere gesellschaftliche Entwicklungen. Oft ist von Gesellschaft nicht einmal mehr die Rede, sondern nur noch von Moderne oder Spätmoderne oder davon, was die Zeit von uns verlangt, davon, was es heißt auf der Höhe der Zeit zu sein. Und wer möchte nicht auf der Höhe der Zeit sein und mit der Zeit gehen. Mit welcher Zeit? Mit wieviel selbstbestimmter Zeit?

Publikationen & Bücher

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Gedankensplitter II

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Gedankensplitter – Ein Schweizer in Potsdam

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Bürgerbeteiligung zwischen Regierungskunst und Basisaktivierung