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unktionierende Demokratie integriert und verändert zugleich. Dafür gibt es viele Beispiele.

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Auch Normalität ist ein schwieriger Begriff

Genauso wie in den letzten Jahren die Krisen überhandgenommen haben, startete Normalität seine Begriffskarriere. Oft wurde genauer nachgefragt: welche Krise? Sicherlich gab es mehrere Krisen, so dass schon bald von Mehrfachkrise oder multipler Krise die Rede war, ohne dass im Einzelnen sachlich mehr über die Krisen (Rezession, Corona, Klima, Krieg) gesagt werden konnte. Eine pfiffige Antwort auf die Frage, was denn ‚Normalität‘ sei, lautete deshalb: die Abwesenheit von Krise.

Kairos und Umsicht

Die Nachfolge von Verteidigungsministerin Lambrecht, die nach 13 Monaten im Amt aufgab, musste schnell gefunden werden, und zwar noch vor der wichtigen Ramstein-Konferenz am 20. Januar. Bundeskanzler Scholz hatte lange an der unglücklich agierenden Ministerin festgehalten, die, wie er selbst, kein Verhältnis zur Bundeswehr und zu militärpolitischen Fragen hatte. Zuvor war die Juristin eine tüchtige Justizministerin.

Widerstandswelten.

Der facettenreiche Widerstandsbegriff

‚Widerstand‘ ist wie ‚Macht‘ ein alltäglich häufig gebrauchtes Wort, das wir in vielfältigen Zusammenhängen ganz unbedacht verwenden. Auch die kürzlich verstorbene Modemacherin Vivienne Westwood war eine „Ikone des Widerstandes“ (SZ 31.,12., S.15). Widerstand lässt sich nicht begrenzen und streng definieren. Umso mehr ist es nötig, genau hinzusehen und begrifflich zu differenzieren.

Man sagt auch, wo Widerstand ist, ist Macht und umgekehrt, womit wir schon mitten im thematischen Minenfeld sind, nämlich bei den politischen Intentionen von Widerstand beziehungsweise seiner Problematik, ja Riskanz. Einige analytische Aspekte davon wollen wir im Folgenden aus aktuellen Gründen erörtern.

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Gedankensplitter II

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Gedankensplitter – Ein Schweizer in Potsdam

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Bürgerbeteiligung zwischen Regierungskunst und Basisaktivierung